Kaffeepads einzeln verpackt?

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Kaffeepads die einzeln verpackt werden, haben einen entscheidenden Vorteil: Beim Öffnen der Verpackung werden nicht alle Kaffeepads dem zersetzenden Sauerstoff ausgesetzt. Bei großen Verpackungseinheiten wird mithin beim erstem Öffnen der Verpackung der Oxidationsprozess für die restlichen Kaffeepads eingeleitet.

Der Aromaverlust findet schleichend statt. Wer nach mehreren Wochen auch bei wieder geschlossenem Beutel die gleiche Qualität erwartet wird enttäuscht sein. Durch wiederholtes Öffnen dringt immer wieder neuer Sauerstoff in die  Verpackung ein.

Für Wenigtrinker sind einzeln verpackte Kaffeepads die einzige Möglichkeit konstant bleibende Kaffeequalität zu genießen. Wer zwei bis drei Tassen in der Woche Kaffee konsumiert, sollte auf große Verpackungseinheiten verzichten. Nach zwei Wochen geöffneter Verpackung – auch in einer wieder-verschließbaren Dose – ist der Kaffeegeschmack  fast dahin. Wer das nicht glaubt, kann leicht  beim direkten Vergleich den Unterschied erschmecken.

Für Vieltrinker sind einzeln verpackte Kaffeepads hingegen eine wahre Verschwendung. Zum einen muss man die Verpackung sowie den Verpackungsaufwand teuer bezahlen und zum anderen schadet unnötige Verpackung der Umwelt.

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Wie oft kann man ein Kaffeepad verwenden?

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Im Prinzip nur einmal. Denn die enthaltene Kaffeemenge von rund 7g ist für eine Tasse Kaffee bestimmt. Auch beim Filterkaffee oder dem Espresso sind etwa 7g Kaffeepulver für eine Portion gedacht.

Je mehr Wasser durch das Kaffeepad läuft desto weniger Kaffeearoma ist letztlich im Wasser enthalten bzw. desto stärker wird der Kaffee verdünnt . Bei zwei Tassen mit nur einem Kaffeepad wird es eine wässrige Angelegenheit. Dafür gibt es schließlich die Padhalter für zwei Tassen. Trotzdem ist es reine Geschmackssache! Wenn jemand einen sehr „dünnen“ bzw. „verlängerten“ Kaffee bevorzugt, spricht nichts dagegen einen Kaffeepad für zwei Tassen zu verwenden.

🙂

Espresso?

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Die Zubereitung eines richtigen Espresso ist schon eine Kunst für sich – die selbst vielen Gastronomen schwer fällt. Was alles bei der Zubereitung beachtet werden muss, wird in dem folgendem Video anschaulich zusammengefasst. Besonders das Schwitzer-Dütsch macht die Anleitung sehr interessant.

 

Das italienische Wort Espresso heißt auf Deutsch soviel wie Eilbrief oder auch Schnellzug. Eine richtige Espressomaschine hat auch etwas von einer kleinen Lok.

Hier mal die Formel für die Zubereitung eines Espresso mathematisch aufgeführt:

Feingemahlenes Pulver + hoher Druck + kurze Brühzeit = Espresso

Durch die kurze Brühzeit kann ein Espresso bekömmlicher sein als ein „milder“ Filterkaffee.

Für Kaffeepadmaschinenbesitzer ist eine Zubereitung eines Espresso nicht möglich – auch wenn das manchmal in Werbung und auf den jeweiligen Verpackungen suggeriert wird. Auch verschiedene Padhalter und besondere Kaffeepads können daran nichts ändern. Wenn man einen stärkeren Kaffee haben möchte, kann man aber die Wassermenge an der Padmaschine reduzieren und dadurch eine „verkürzte“ Kaffeevariante erhalten. Man könnte in diesem Fall von einer Espresso-Version aus einer  Padmaschine sprechen.  🙂