Mindesthaltbarkeit von Kaffee

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Der Verbraucher richtet sich im Allgemeinen nach der Angebe der Mindesthaltbarkeit (MDH) des Herstellers auf jeder Packung. Diese sind staatlich kontrolliert und unterstehen ständiger Kontrolle. Die Definition das MDH besagt:

„Auf einer Ware oder deren Verpackung angebrachtes Datum, bis zu dem dieses Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum genannten Lagertemperatur) seine spezifischen Eigenschaften behält.“

Aber was bedeutet das für Kaffee?! Insbesondere für Kaffee in gemahlener Form, sei es als Kaffeepad oder Filterkaffee, kann das MDH des Herstellers nicht herangezogen werden. Laut einer Studie des Instituts für Ernährungswissenschaften der Universität Wien zeigt gemahlener Kaffee ungeöffnet nach neun Monaten deutliche Zeichen von aromatischer Ermüdung, während unerwünschte Geschmacksnoten in den Vordergrund treten. Abgesehen von der Lagertemperatur, verliert der Kaffee alleine durch den Sauerstoffkontakt, fast stündlich an Qualität.

Um einen optimalen und unverfälschten Kaffeegeschmack zu erleben sind folgende Ratschläge zu berücksichtigen:

Verbrauch:

Kaffeebohnen sollten innerhalb von sechs Wochen verbraucht werden. Die geröstete Bohne dünstet ihre Öle aus, in Kombination mit Feuchtigkeit kann es zu Schimmelbildung kommen. Gemahlener Kaffee sollte innerhalb von 14 Tagen aufgebraucht werden. Die Frist kann auch nicht durch Luftdichte Dosen verlängert werden, denn es kommt durch den Gebrauch ständig neue Luft dazu.

 Brühtemperatur:

max. 95 Grad; ist das Wasser zu kalt, schmeckt der Kaffee zu säuerlich; ist das Wasser zu heiß, schmeckt er bitter. Bei Milch gilt eine max. Temperatur von 60°C, da sonst die Moleküle zerfallen und sich Bitterstoffe bilden.

Zubereitung:

Optimal zubereiteter Kaffee ist aromatisch, hat Säure, ohne sauer zu schmecken und schmeckt weder bitter noch verbrannt. Dieses Verhältnis lässt sich sehr gut über die Wassermenge regeln, oder mit etwas Zucker im Kaffee. Ein gutes Kaffeehaus oder Lieferant kann Ihnen eine genau Anweisung zur Zubereitung geben.

 

Der Leitfaden für den Kaffeegenuss heißt Frische. Genau wie bei einem Apfel oder einer Banane, sollte man Kaffee als Organismus sehen, der in ständiger Verwandlung ist. Und wenn man Eigenschaften missachtet verwandelt er sich in etwas schlechtes.

Die komplexe Wirkung von Kaffee

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Betrachtet man die anatomischen Einflüsse von Kaffee auf den menschlichen Körper, findet man Koffein als Hauptwirkstoff. Um die Wirkung zu erklären muss man ins Detail gehen. Das menschliche Gehirn hat als Biomasse eine zeitlich begrenzte Leistungsfähigkeit, es finden Energieaustauschprozesse statt, die die organische Masse, samt Rezeptoren und Nervenzellen erschöpfen. Kommt es nicht zur regelmäßigen Regeneration (Ruhephasen) kann es zu neuralen Schädigungen kommen. Der Organismus schützt sich davor, indem aktive Nervenzellen ein Hormon ausschütten, das die Nervenbahnen blockiert und die Leistung des Gehirns drosselt. Je mehr Gehirnleistung, desto mehr Blockadehormon, desto schneller gerät das Gehirn in den Ruhemodus.
Genau hier setzt Koffein an, es verhindert (bei kleinen Dosen) die Wirkung der Blockadehormone und führt zu einer Stimulation der Gehirnaktivität und der damit verbundenen Steigerung von Konzentration und Aufmerksamkeit. Man darf es aber nicht übertreiben. Studien zeigen, dass andauernder Kaffeekonsum zu Mikroschädigungen führt, was im Alter Alzheimer begünstigen kann.
Bei höheren Dosen setzt die positive Wirkung als Hirnstumulanz aus, es kommt hier zur Desensibilisierung und dafür zu zellularen Einflüssen. Das Koffeein blockiert dann Regenarationsprozesse von Körperzellen. Unter anderem kommt es zur Erweiterung sog. Calziumkanäle, was zu erhöhter Kontraktionsrate der glatten Muskulatur führt (Herzrasen, Zittern). Weiterhin kann es zu einer Störung der “inneren Uhr” komme. Das Koffein verhindert den Abbau des Enzyms cAMP, was wiederum indirekt zu einer lichtabhängigen Hirnstimulanz führt. Ein Teufelskreis: Sehr hoher Kaffekonsum führt indirekt zu erschwertem Einschlafen -> Schlafmangel führt zur Müdigkeit am Tag -> noch mehr Kaffeekonsum. Der Biorhythmus ist gestört.
Neben Koffein hat Kaffee viele andere Wirkstoffe. Besonders Röststoffe und Chlorogensäure können  den Magen reizen. Jedoch können Mythen bezüglich kaffeebedingten Wasserentzug oder der dramatischen Cholesterinerhöhung beruhigt ignoriert werden.

Dieser Text ist keine wissenschaftliche Arbeit, er soll lediglich anreißen, wie Komplex die Mechanismen des menschlichen Körpers zusammenhängen. Kaffee ist in Maßen ein effektiver und hilfreicher Begleiter im stressigen Alltag. In Massen, das kann schon ab zwei Tassen pro Tag anfangen, ist er schädigend und kontraproduktiv.

Billiger Kaffee durch Kinderarbeit

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Kaffee ist nach Erdöl weltweit die zweitwichtigste Handelsware und mit 150 Litern pro Einwohner, das unangefochtene Lieblingsgetränk der Deutschen. Dadurch stellt Kaffee die Existenzgrundlage für rund 25 Millionen Kleinbauern aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Doch leider die Verteilung der Erträge alles andere als „fair“.  Der Einkommensanteil der Kaffeeproduzenten schwand zum Jahr 2000 auf nur noch 13 Prozent – Tendenz fallend. Der Preiskampf ist extrem und führt zu Armut, Hunger und Kinderarbeit, um den gewinnsüchtigen Industrieunternehmen gerecht zu werden.

Dabei ist es nicht so, dass die Träger der westlichen Konsumgesellschaft – die Verbraucher – grundlegend „böse“ wären; die Bereitschaft der Bevölkerungen von Industriestaaten, beispielsweise nach Naturkatastrophen mit Spenden auszuhelfen, ist enorm. Doch die Missstände werden von der Gier nach Billigprodukten übertüncht und die Vorgänge damit gebilligt. Schlimmer ist nur noch die Positionierung der öffentlichen Organe, dazu das Zitat eines CDU-Politikers: „Kinderarbeit mache Produkte billiger, und das sei ja der „entscheidende Wettbewerbsvorteil“, dozierte der CDU-Mann. Eine Verpflichtung, solche Zustände durch faire Beschaffung zu ändern, sehe er nicht: „So weit kann Bundestreue nicht reichen.“ (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,728263,00.html)

Es sind unangenehme Wahrheiten, die unsere Konsumkultur erst ermöglichen. Wie soll sonst die Maßlosigkeit 10 Kaffee am Tag zu trinken finanziert werden? Klar, auf Kosten anderer. Überlegt euch beim nächsten Einkauf, ob es wirklich die billigsten Kaffeepads werden sollen. Nicht nur die Qualität leidet darunter, sondern viele Menschen.

Stiftung Warentest – Kaffeepads im Test

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Steht man beim Einkaufen vor einem Regal bei Kaffeepads, wird man quasi erschlagen… wer die Wahl hat, hat die Qual. Dabei reichen die Unterschiede der angebotenen Kaffeepads vom Preis über Qualität bis zum Prestiges. „Jemand müsste den Kaffeepad mal objektiv bewerten“, denkt sich der Verbraucher in dieser Situation. Tatsächlich hat das unabhängige Institut sich des Kaffeepads angenommen.

Kaffeepads im Test

Aber kann ein Standardtest, der Fernseher und Bügeleisen bewertet, Genuss und Lifestyle erfassen, denn das stellt doch ein Kaffee aus Kaffeepads heutzutage da. Wer denkt schon bei Kaffeepads an Begriffe wie „Sensorische Fehrlerfreiheit“ oder die „Deklaration“.

Tatsächlich lässt der Kaffeepads Test beim Lesen einige Fragen offen. Sollten Kaffeepads mit befriedigender Schadstofffreiheit noch ein gutes Urteil bekommen? Sollte eine nur befriedigende Grundanalyse von Kaffeepads nicht schon Ausschlusskriterium sein? Denn Kaffeepads besteht aus Kaffee und Padpapier – nichts anderes, das sollte Voraussetzung sein.

Fast schon auffällig offensichtlich wird dem Leser die offenbar hohe Gewichtung des Preises pro Kaffeepad nähergebracht. Doch macht das Sinn? Wenn man im Café mit Freunden über alte Zeiten plaudert und das Leben genießt, ist die Frage, ob der Kaffee 13, 18 oder 23 Cent kostet soooo weit weg, doch im Vergleich wird sie elementar. Der Vergleich von Filterkaffee und Kaffeepad scheint jedoch dem Analytiker naheliegend. Doch versucht mal mit 4x7g Kaffepulver, vier Tassen Kaffee aufzusetzen – es ist kaum durchführbar und schon gar nicht vergleichbar mit 4 Kaffeepad – Tassen!

Der Kaffeepad gibt dem Verbraucher die Möglichkeit höchsten Kaffeegenuss zu erleben – auf dem Sofa und ohne extrem teuren Vollautomaten. Der Kaffeepad ist schon lange keine billige Koffein-Quelle, sondern ein Chance ein paar Minuten Entspannung und Lebensqualität in den Alltag zu bringen. Was ist Ihnen das wert, bewerten sie selbst?

Kaffeepads selber machen

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Wer mal seinen eigenen Filterkaffee aus einer Padmaschine trinken will – oder einen sehr hohen Kaffeeverbrauch hat, kann mit einem praktischen Gerät Kafffeepads selber machen. Hier eine Anleitung aus dem www.

 

Das Bedienung des Gerätes ist einfach. Nach kurzer Aufheizung kann das Filterpapier sowie das Kaffeepulver eingefüllt werden.

Die Vorteile:

– Gewöhnlicher Filterkaffee oder Espressopulver aus der eigenen Padmaschine

– Frischer Kaffee eventuell sogar frisch gemahlener Kaffee können eingesetzt werden

– geringerer Preis pro Pad durch handelsüblichen Filterkaffee

Nachteile:

– Hantieren mit Kaffeepulver

– Filterpapier wird benötigt

-Mahlgrad von Filterkaffee nicht optimal für Padmaschinen

Petra Pulverkassette

Petra Pulverkassette Foto Quelle Petra

Eine weitere Möglichkeit Kaffeepads selber zu machen ist die Pulverkassette  von Petra. Die Handhabung ist hier noch unkomplizierter, da die Pulverkassette direkt in die Padmaschine eingelegt werden kann. Trotzdem müssen auch hier kleine Ronden Filterpapier verwendet werden.

Fazit: Besonders für preisbewusste Vieltrinker ist die Variante Kaffeepads selber zu machen eine gute Alternative zu Kaffeepads aus dem Supermarkt. Vor allem die Tatsache, dass man den Kaffee selber aussuchen und sogar verschiedene Kaffeesorten individuell mischen kann, machen Do-it-youself Kaffeepads zu einer interessanten Angelegenheit. Da der Mahlgrad sowie die Kaffeemenge genau auf Padmaschinen abgestimmt werden sollte, ist der Geschmack des Kaffees nicht optimal.

Welche Kaffee-Zubereitungsart ist die beste?

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Kaffeepadsblog auf http://www.bloggerei.de

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